Neuerscheinungen 2021


ALTFRÄNKISCHE BILDER
Neue Folge
17. Jahrgang 2022

Bearbeitet von Erich Schneider
Herausgegeben von der Gesellschaft für fränkische Geschichte, Würzburg

2021. AFB H17 VK 6,00 EUR
32 Seiten, Format 17,5 * 32,5 cm

Inhalt:
Am 10. Juli 1168 verlieh Kaiser Barbarossa die „Güldene Freiheit“, eine der bedeutendsten für Würzburg ausgestellten Urkunden
Ulrich Wagner
Philipp von Weingarten
Ein Nürnberger Deutsch-Ordens-Komtur aus dem Speyergau und seine Familie

Kurt Andermann
Rosenberg – ein verschwundenes Schloss
Helmut Neumaier
Graf Friedrich Samuel von Montmartin und sein Porträt
Gerhard Seibold
Ein „…kistlein zu jubelen…“.
Zum Erwerb einer Schmuckschatulle des Fürstbischofs Carl Philipp von Greiffenclau
Verena Friedrich
Zwei bisher unbekannte Kinderbildnisse von Conrad und Margarethe Geiger in Privatbesitz
Erich Schneider
Ein geheimnisvolles Kabinettschränkchen
Frauke van der Wall
„Von dieser Seite der Geist des Lebens“
MISRACH-TAFELN IN FRANKEN AUS DREI JAHRHUNDERTEN
Bernhard Purin
Das fränkisch-böhmische Fürstenhaus Schwarzenberg – Herkunft, Herrschaft und Herausforderung
Wolfgang Wüst


Reihe IX - Darstellungen aus der fränkischen Geschichte

Renaissancen in Franken

Die Epoche des Fürstbischofs Konrad von Thüngen (1519–1540)


R09B61, 2021. ISBN 978-3-86652-961-8, VK 39,00 EUR, XII und 348 Seiten


Wissenschaftliches Symposium der Gesellschaft für fränkische Geschichte
in Zusammenarbeit mit dem Museum für Franken am 12. und 13. September 2019


_ Inhaltsverzeichnis
_ Grußwort
_ Einleitung

Der Band ist im Druck.


In Vorbereitung als E-Book

Oswald Onghers
ein flämischer Künstler
als Hofmaler in Franken

von Wolfgang Kümper

„seinen weith und breith all schon bekannten nahmen zur unsterblichkeit“

Inhalt

Vorwort
Danksagung
Lebenslauf des Künstlers
Katalog I
Gesicherte Werke
Katalog II
Zugeschriebene Werke
Katalog III
Druckgraphiken nach Gemälden und Entwürfen von Oswald Onghers
Katalog IV
Abgeschriebene Werke
Katalog V
Nachschöpfungen nach verlorengegangenen Gemälden von Onghers
Anhang
Dokumente
Verzeichnis der Abkürzungen
Benutzte Archive
Ungedruckte Quellen
Gedruckte Quellen
Verwendete Literatur
Abbildungsnachweis
Über den Autor Wolfgang Kümper, Würzburg


Auszug aus dem Vorwort
Mit der Beendigung des 30-jährigen Krieges im Jahre 1648 begann überall in Europa, so auch in den fränkischen Hochstiften Bamberg und Würzburg, der Wiederaufbau der darniederliegenden Lebensgrundlagen. Die Neubauten der Kirchen und Klöster verlangten neben der bloßen Errichtung und Funktionalität nach künstlerischer Innenausstattung, die den Vorgaben des tridentinischen Konzils entsprechen und die fromme Religionsausübung der Menschen fördern sollten.
Dazu bedurfte es zahlreicher Kunsthandwerker verschiedener Genres, die vorerst in den Hochstiften nicht vorhanden waren, sondern von auswärts kamen.
Der aus Flandern stammende Maler Oswald Onghers (1628–1706), von Mainz kommend, trat in die Dienste der Fürstbischöfe Philipp Valentin Voit von Rieneck und Johann Philipp von Schönborn. Onghers arbeitete bis zu seinem Tode unter deren Nachfolger Peter Philipp von Dernbach (*1619, reg. in Bamberg 1672/Würzburg 1675, †1683) und besonders unter den Würzburger Fürstbischöfen Johann Gottfried von Guttenberg (*1645, reg. 1684–1698) sowie Johann Philipp von Greiffenclau zu Vollraths (*1652, reg. 1699–1719). Die Bildaussagen aller seiner Gemälde sind gleichermaßen biblische Verkündigung wie auch Teil eines theologischen Programms, das von seinen katholischen Auftraggebern zur Frömmigkeitsbelehrung des Volkes eingesetzt wurde.
Onghers wirkte, wie anhand einzelner Objekte gezeigt wird, mit namhaften Bildhauern und Stuckateuren zusammen. Sein künstlerisches Œuvre weist in erster Linie Altarblätter auf, die im Zusammenklang mit den Altaraufbauten harmonische und eindrucksvolle Gesamtkunstwerke ergaben. Einen wundervollen ästhetischen Eindruck solcher originaler Ausstattungen vermitteln uns noch Kirchenräume in Bronnbach, Fährbrück und Großkomburg sowie in den Klosterkirchen Kitzingen, Ochsenfurt und Schönau. Sie spiegeln die von den auftraggebenden und künstlerischen Akteuren angestrebte Harmonie zwischen Architektur, Gemälden und Retabeln wider.
Meine Arbeit möchte ausgehend von Scharold, Ziegler und Kainz das Wissen über Onghers und sein Œuvre aktualisieren und erweitern, indem sie alle heute noch vorhandenen Werke an ihren Standorten in Form eines Katalogs erfasst und befundet.